Die 10 beliebtesten Corporate-Benefits 2022

By Lyonel Krolle-Reinhardt  -  Feb 3,   2022

  9 MIN READ

 

Das Einsetzen von Mitarbeiter-Benefits ist nicht nur ein gutes Motivationsinstrument um  die Produktivität und das Wohlbefinden von Beschäftigten zu erhöhen. Mitarbeiter-Benefits  geben Unternehmen auch die Chance sich als attraktiver und moderner Arbeitgeber:in darzustellen und Mitarbeiter:innen lange an sich zu binden. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation ist es wichtig, dass Unternehmen ihre Beschäftigten unterstützen. Denn für viele Mitarbeiter:innen hat sich das Berufs- und Alltagsleben schlagartig verändert: Mehr Homeoffice, wenige soziale Kontakte und den Sprung zwischen Familie und Job schaffen. Welche Mitarbeiter-Benefits 2022 besonders beliebt sind haben wir für Sie recherchiert.


Mitarbeiter-Benefits 2022

 

1. Der digitale Essenszuschuss

Wir alle lieben es, gut und ausreichend zu essen, warum also nicht etwas fördern, das positive Emotionen hervorruft und für eine gute Arbeitsatmosphäre sorgt? Mit einem Essenszuschuss (z. B von Circula) können Unternehmen das Mittagessen Ihrer Mitarbeiter:innen bis zu 100,05€ pro Monat steueroptimiert bezuschussen. Das wirklich tolle daran ist aber nicht nur die Steuerbegünstigung, sondern die Flexibilität des Benefits. Denn mit einem digitalen Essenszuschuss können sich Mitarbeitende überall etwas zu essen kaufen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Restaurant, Lieferservice, Supermarkt oder das nette Café aufgesucht wird. Gerade in Zeiten von Home Office und „Remote Work” eignet sich der Essenszuschuss daher hervorragend.

 

2. Das Mobilitätsbudget

Der klassische Dienstwagen hat schon lange ausgedient. Heutzutage wünschen sich Mitarbeitende Flexibilität, Umweltbewusstsein und Effizienz. Das Mobilitätsbudget eignet sich hervorragend als Mitarbeiter-Benefit, weil die Beschäftigten das Mobilitätsbudget für alle verfügbaren Verkehrsmittel flexibel einsetzen können. Das Angebot schließt aber nicht nur den ÖPNV oder die zahlreichen Sharing-Angebote mit ein, sondern auch das Jobticket und Jobrad was viele Mitarbeiter:innen freuen sollte. Dabei haben Arbeitegeber:innen stets die Kontrolle über die Ausgaben und können selbst festlegen wie viel Geld für Mobilität ausgegeben werden darf. Darüber können Unternehmen umweltfreundliches Mobilitätsverhalten fördern, da Mitarbeiter:innen für ihre Wahl nachhaltiger Verkehrsmittel im ÖPNV mit steuerfreien Vergünstigungen belohnt werden.

 

3. Sport- und Fitnessangebote

In einer Umfrage des Sportflatrate-Anbieters Urban Sports Club und dem Meinungsforschungsinstitut forsa wurden 1.000 Angestellte aus verschiedenen Unternehmensgrößen zu den Auswirkungen der Pandemie befragt.  Fast 90 % der Befragten gaben an, dass sie sich einen Arbeitgeber:in wünschen, welcher auf ihre Gesundheit achtet. Jede:r Zweite (52 %) würde sich darüber hinaus Zuzahlungen zu Sport- und Fitnessangeboten wünschen. Ergebnisse wie diese unterstreichen die Wichtigkeit dieses Mitarbeiter-Benefits, denn nur gesunde Mitarbeiter:innen können auch optimal arbeiten. 

 

4. Gewinnbeteiligung

Eine Gewinnbeteiligung ist eine ganz besondere Art Wertschätzung zu zeigen und ein regelrechter Motivationskick für Beschäftigte. Denn je mehr Umsatz ein Unternehmen erzielt, desto mehr Geld wird an die Mitarbeiter:innen ausgeschüttet. Darüber hinaus wird die Identifikation mit dem eigenen Arbeitgeber:in und die Loyalität enorm gesteigert. Auch fürs Employer Branding eignet sich dieser Mitarbeiter-Benefit hervorragend um sich als attraktiver Arbeitgeber:in zu positionieren und Top-Talente und Young Professionals auf sich aufmerksam zu machen. Diese suchen nämlich nach Unternehmen, die mehr bieten als einen guten Job.

 

5. Sabbatical

Erholung vom Arbeitsalltag, eine längere Reise durch die schönsten Städte Europas – wer wünscht sich das nicht? Die Lösung dafür ist das sogenannte Sabbatical, ein Arbeitszeitmodell, das ein längere Auszeit vom Job beschreibt. Das perfekte Mitarbeiter-Benefit, um persönliche Interessen zu verfolgen, ohne sich um die eigene Karriere sorgen machen zu müssen. Die Finanzierung kann durch ein Splitting des Gehalts erfolgen: Dabei wird das monatliche Gehalt für eine bestimmte Zeitperiode reduziert ausgezahlt und das Sabbatical so einkalkuliert, dass die längere Auszeit auch abgesichert ist. Natürlich ist es auch möglich, dass Arbeitgeber:innen das Sabbatical bezuschussen oder sich für eine vollständige Finanzierung entscheiden.

 

6. Bezuschussung der Betreuungskosten

Insbesondere für Eltern mit kleinen Kindern ist es nicht immer einfach, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Sie wünschen sich daher Arbeitgeber:innen, die sich diesem Thema annehmen und eine betriebliche Kinderbetreuung anbieten. Wird dieser Corporate Benefit gewährt wirkt sich das positiv auf die Produktivität aus, da sich die Eltern nicht mehr um ihre Kinder sorgen müssen. Optimal ist es natürlich, wenn das Unternehmen selbst ein hausinternes Betreuungsangebot anbieten. Falls die finanziellen Mittel nicht ausreichen, um diese Option zu gewähren, kann eine betriebliche Kinderbetreuung in unmittelbarer Nähe auch eine gute Alternative darstellen.

 

7. Internetzuschuss

Viele Mitarbeiter:innen verbringen ihren Tag im Home Office und sind auf eine gute Internetverbindung angewiesen. Warum also nicht Beschäftigten bei ihren Internetkosten unterstützen und obendrein die Mitarbeiterzufriedenheit steigern? Mit der sogenannten Internetpauschale, können Arbeitgeber:innen Beschäftigten den Internetanschluss mit bis zu 50 Euro monatlich bezuschussen. Für  Mitarbeiter:innen ist der Zuschuss komplett steuer- und sozialversicherungsfrei. Auch  Arbeitgeber:innen müssen den Betrag nur mit 25% pauschal besteuern und sparen dabei nicht nur einiges an Lohnkosten, sondern zeigen ihre Wertschätzung und Zuneigung gegenüber Mitarbeiter:innen die sich positiv auf die Unternehmenskultur auswirken werden.

 

8. Weiterbildungsmöglichkeiten

Ziemlich beliebt unter den Mitarbeiter-Benefits sind auch die Weiterbildungsmöglichkeiten, die Unternehmen ihren Beschäftigten anbieten. Mit einem Budget für Weiterbildung können Unternehmen ihren Mitarbeitenden eine bestimmten Betrag zur Verfügung stellen, mit dem sich Mitarbeiter:innen z. B. für einen berufsbezogenen Kurs einschreiben können. Dadurch ermutigen Arbeitgeber:innen ihre Mitarbeiter:innen stetig an sich zu arbeiten und Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben die sie in ihrer beruflichen Karriere weiterbringen. Dieser Corporate Benefit sollte in allen Unternehmen vorhanden sein die ihre Mitarbeiter:innen lange an sich binden möchten. Wichtig bei der implementierung dieses Benefits ist es den Mitarbeiter:innen die Wahl zu überlassen für welche Weiterbildungsmöglichkeit sie  sich entscheiden möchten. 

 

9. Betriebliche Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente steht nicht nur in der Kritik, sondern wird laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für die meisten Menschen in Deutschland nicht ausreichen. Auch die Altersarmut wird bis zum Jahr 2030 weiter ansteigen. Die Arbeitgeber:innen können ihren Beschäftigten diese Sorgen nehmen, indem sie eine betriebliche Altersvorsorge anbieten. Dieser Mitarbeiter-Benefit eignet sich ausnahmslos für alle Beschäftigten und wird staatlich gefördert – was Unternehmen freuen sollte. Darüber hinaus wird das Betriebsklima mit dem Wissen gestärkt, dass die Zukunft der Mitarbeiter:innen unterstützt und wertgeschätzt wird.

 

10. Flexible Arbeitszeiten

Nicht alle Mitarbeiter:innen funktionieren gleich. Manche können schon konzentriert um 8 Uhr morgens arbeiten, andere haben ihre produktivste Phase in den mittags- oder Abendstunden. Wenn Unternehmen feste, aber unflexible Kernarbeitszeiten einführen, kann sich das negativ auf die Produktivität der Mitarbeiter:innen auswirken. Stattdessen sollten Arbeitgeber:innen flexible Arbeitszeiten einführen, die sich an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeitenden anpassen. Denn es sollte keine Rolle spielen, ob jemand seine Arbeit von zuhause aus um 10 Uhr morgens erledigt oder im Büro um 9 Uhr am Schreibtisch sitzt und anfängt zu arbeiten. 


Auch wenn es oft nicht ganz ohne Struktur und Ordnung geht, führt eine entspannte Herangehensweise langfristig zu besseren Arbeitsergebnissen und einer motivierteren Unternehmenskultur. Darüber hinaus ist die Einführung des Mitarbeiter-Benefits nicht mit Kosten verbunden und kann mit der richtigen Planung schnell implementiert werden. Insbesondere die Pandemie hat die Einführung flexibler Arbeitsbedingungen beschleunigt, sodass Bewerber:innen und Mitarbeiter:innen diese mittlerweile erwarten. Unternehmen ohne Vertrauen an ihre Belegschaft laufen somit Gefahr, Talente zu verlieren.

 

Fazit: Mitarbeiter-Benefits steigern die Mitarbeiterbindung und Attraktivität des Unternehmens.

Mit der Hilfe von Mitarbeiter-Benefits präsentieren sich Unternehmen als moderner und attraktiver Arbeitgeber:innen, steigern die Motivation ihrer Angestellten und können auch beim War for Talents ein Wörtchen mitreden. Doch bis es dazu kommt, müssen einige Bedingungen erfüllt werden:

 

  • Es sollten nur die Mitarbeiter-Benefits eingeführt werden, die tatsächlich von den Mitarbeitenden gewünscht wurden
  • Auf eingeführte Mitarbeiter-Benefits sollten alle Mitarbeiter:innen Zugriff haben und für das Home Office geeignet sein

  • Mitarbeiter-Benefits müssen zur individuellen Unternehmenskultur passen, um das Betriebsklima nicht zu schädigen
  • Wurde die Versprechung gemacht Mitarbeiter-Benefits einzuführen, dann sollte dieses Versprechen auch gehalten werden


Mitarbeiter-Benefits können wahre Wunder bewirken, wenn sie richtig eingesetzt werden. Dafür braucht es aber eine gewisse Transparenz gegenüber den Beschäftigten. Es sollte stets eine klare Kommunikation herrschen und keine leere Versprechungen gemacht werden. Denn damit schaden sich Unternehmen selbst und verspielen ihren Ruf als moderner Arbeitgeber:innen.

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